Mit Tieren Daheim    

  

Ängste

Angst ist ein normales Gefühl und gehört zum Leben. Sie stellt ein wichtiges Signal dar, das vor einer möglichen Gefahr warnt. Ein Kind muss lernen, mit seinen Ängsten umzugehen. Die Erfahrung zu wissen, wie es seine Ängste bewältigen kann, macht es stark! Es wird erst zum Problem wenn die Angst auch in ungefährlichen Situationen auftritt und zum ständigen Begleiter wird. Meist entwickelt sich ein Vermeidungsverhalten zum umgehen der vermeintlichen gefährlichen Alltagssituationen. Die Entstehung der soziale Isolation. 

Typische Ängste nach Entwicklungsphasen

  • Zwischen dem ersten und dritten Lebensjahr treten bei Kindern Trennungsängste auf – in mehr oder weniger starker Ausprägung.
  • Mit zwei bis vier Jahren befinden sich Kinder in der sogenannten magischen Phase: Sie sehen Fantasiegestalten und glauben, sie könnten zaubern. Nachts haben sie oft Angst vor bedrohlichen Kreaturen und vor der Dunkelheit generell.
  • Mit fünf bis sieben Jahren denken Kinder logischer, aber immer noch sehr konkret. Sie haben Angst vor Katastrophen, Unglücken oder Kriegen – zum Beispiel, wenn sie etwas darüber im Fernsehen gesehen haben. "Auch, wenn das Unglück weit weg ist, beziehen das Kinder sehr stark auf sich", sagt Schneider. Sie rät Eltern, die Kinder nicht abzuschotten, sondern ihnen die aufgeschnappte Nachricht kindgerecht zu erklären. Außerdem typische Ängste für dieses Alter: die Angst davor, verletzt zu werden und die Furcht vor bestimmten Tieren.
  • Ab ungefähr acht Jahren treten in der Regel erste Leistungsängste auf – zum Beispiel die Angst vor der Schule oder vor Prüfungen.
  • Im Jugendalter, wenn Kinder anfangen, sich von ihren Eltern zu lösen, treten häufig wieder soziale Ängste auf.